CD engagiert sich gegen Tierversuche
Bis 1998 wurden fertige Kosmetikartikel routinemäßig an Tieren
getestet. So unterliefen unter anderem Cremes bis zu diesem Zeitpunkt einer Reihe
an Tierversuchen. Dies änderte sich im Jahre 1998 als ein neues Gesetz
verabschiedet wurde, dem sich alle Kosmetikfirmen anschließen mussten,
um die Versuche mit fertigen Kosmetikprodukten an Tieren zu beenden.
Dieses Gesetz verhinderte allerdings nur, dass die fertigen Produkte
nicht mehr an Tieren getestet wurden. Dies schließt aber nicht aus, dass
einzelne Rohstoffe immer noch in Tierversuchen auf ihre Sicherheit
überprüft werden. Dies ist mit Inkrafttreten der neuen
Kosmetikverordnung 2013 aber auch nicht mehr gestattet. Allerdings trat
2009 dann ein neues europaweit gültiges Gesetz mit dem Namen
„Registration, Evaluation und Authorisation of Chemcials“ (Abk.: REACH)
in Kraft:
REACH besagt,
dass alle existenten und neuen Inhaltsstoffe auf ihre Sicherheit
getestet werden müssen und viele dieser Tests müssen an Tieren
durchgeführt werden. Es besteht also ein Paradox innerhalb der
EU-Gesetzgebung zwischen dem Willen Tierversuche zu unterbinden und der
gleichzeitigen Forderung REACH durchzusetzen.
Die Haltung
von CD ist, dass der beste Beweis für die Sicherheit eines Stoffes der
ist, wenn er sich über einen langen Zeitraum hinweg als sicher erwiesen
hat. Dies ist zum Beispiel bei Kamille der Fall. Dieser Rohstoff hat
eine lange Geschichte, in der er sich als unschädlich herausgestellt
hat: Sei es, dass er als Tee aufgebrüht wurde oder aber als Wundheiler
verwendet wurde. Dementsprechend werden bei CD nur Rohstoffe verwendet,
die sich über lange Zeit als sicher bewiesen haben. Jedoch müssen
aufgrund von REACH selbst altbewährte Inhaltsstoffe an Tieren getestet
werden, da man als Hersteller von Rohstoffen verpflichtet ist die
Sicherheit des Stoffes nachzuweisen und dies bis jetzt meistens nur
durch Tierversuche möglich ist. Auch kann an der Vergangenheit nichts
geändert werden, deswegen schaut CD lieber in die Zukunft und versucht,
trotz paradoxer EU-Gesetzgebung die Situation für die Zukunft zu
verbessern. Dies wird auf folgende Weise erreicht:
1. CD testet keine Fertigprodukte an Tieren und gibt auch keine Tests für einzelne Rohstoffe in Auftrag.
2. CD setzt sich in Zukunft für die Förderung/Erforschung von alternativen Testmethoden zu Tierversuchen ein. Aus diesem Grund fördert CD mit Spenden die Arbeit der SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen), um durch die Entwicklung von neuen Testmethoden neue Optionen zu schaffen, die der Allgemeinheit und nicht nur CD zugutekommen werden. Auf diese Weise wird möglichst effektiv gegen Tierversuche gekämpft. Die Vertreter der SET stammen aus Industrie, Tierschutz, Wissenschaft und Behörden. Mehr Informationen über die Stiftung SET findest Du unter http://www.stiftung-set.de/.




























